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Zur Ursache bei chronischem Schmerz

Die populäre Auffassung “Schmerz” als Warnsignale unterschiedlicher Ursachen anzusehen, lässt -  zumindest für chronischen  Schmerz -  einige Fragen offen.  Das führte  zu einer neuen Theorie, die als Ursache ein “Energie-Problem”  der Zelle als einheitliches Grund-Prinzip sieht.

Die Vorgänge erfordern gewisse biochemische Vorkenntnisse. Daher fasse ich es mehr bildhaft zusammen: Dass, bei geschädigten Zellen, der Schmerz-Auslöser eine „Betriebsstörung“ der Energie-Verwertung ist, entspricht etwa einem Motor der sein Benzin nur mangelhaft verbrennt. Wie aber soll sich so ein  Mangel-Zustand  als “Schmerz” bemerkbar machen? Hierzu knüpft die Theorie an das Modell der Nobelpreisträger Hodgkin & Huxley zur Entstehung von Nerven-Erregung an: Energie-Mangel in der Zelle stört bestimmte Energie-verbrauchende Vorgänge in der Zellmembran (Ionen-Kanäle). Hierdurch kommt es, -ausserhalb der Zelle – zu relativen Verschiebungen wichtiger Ionen. Das bewirkt dann veränderte Erregbarkeit der Nerven. Verglichen mit einem Auto, ähnelt das nun in den Nerven entstehende “Erregungs-Muster” einem aus dem Takt gekommenen Motor (sozusagen ein “Zündkerzen-Schaden”). Der Vorgang  läuft daher ab als: Energie-Schaden (“Noxis)  in der Zelle  –>  geänderte Nervenerregung (“Pain”) .

Den Folge-Teil kann man mit dem Internet vergleichen. So wird das Nervensignal nun vom Gehirn (ähnlich einem “Modem”) “entschlüsselt.” “Irreguläre Muster” werden offensichtlich als „Schmerz“ wahrgenommen. Je nach „Diagnose“ löst das Gehirn nun chemische Reaktionen im Körper aus. Deren Zweck scheint auf Heilung der  verursachenden Störung gerichtet.