Category — Communication
Bald medizinische Diagnose über Internet ?
Was lange technisch kaum möglich schien, könnte für das Internet gelungen sein. Erstmals wurde ein Diagnose-System “PYTARG” (Beta-Version) vorgestellt, das User (kostenlos) zum Auffinden eines individuellen Krankheits-Bildes führt. (...mehr zum Hintergrund). Es unterscheidet sich völlig vom Angebot sogenannter “Symptom-Checker”.
Hierzu gibt es zu PYTARG bei YouTube auch ein erstes Lern-Video
August 15, 2010 No Comments
Stress und Oxytocin
Während Männer ihre täglichen Herausforderungen eher bekämpfen, oder schon mal vor ihnen flüchten, gehen Frauen ihren Stress scheinbar anders an. So setzen diese mehr auf Gespräche und Hilfen.
Eine Ursache hierfür kann das Hormon Oxytocin sein. Dieses aktiviert nicht nur den weiblichen Körper im Orgasmus sondern es wirkt auch psychisch ausgleichend und (im Tierversuch) auch angstlösend und antidepressiv. Männer produzieren zwar ebenfalls Oxytocin, doch möglicherweise schwächen männliche Sexualhormone die Wirkung ab.
July 14, 2010 No Comments
Weniger Stress – Gesünderer Sport
Zur körperlichen Gesundheit gehören nicht nur Sport und Training sondern auch emotional ausgeglichene Stimmung. Diese senkt Stress-Empfindlichkeit. Schliesslich soll Training auch Spass machen und nicht zusätzlich Stress erzeugen. Negativer Stress („Disstress”) ist ja ein tefgreifender Mechanismus. Er zeigt sich nicht nur in akuten Effekte (z.B. Blutdruck, Puls), sondern strapaziert auch das Immunsystem. Hierüber erklärt sich auch die höhere Rate an Infektionen bei dauerndem Trainings-Stress (ist bei vielen Leistungssportlern der Fall).
Zudem: Auch die körperlichen Trainingseffekte leiden bei zu starkem Stress. So findet sich hier oft erhöhte Verletzungsanfälligkeit durch muskuläre Verspannung und zu schnelle Übersäuerung.
Weniger “mentaler Dampf” ist daher sinnvoll und verringert Verletzungen. Durch positive Einstellung zur eigenen Leistung schafft man sich auch die Motivation seine Aktivitäten fortzuführen und erhält den “Spass-Faktor”.
May 27, 2010 No Comments
Stress und Konflikt-Lösung
“Stress” bezeichnet eine überwiegend psychische Belastung. Dies beinhaltet Situationen die „Druck“ oder “besondere Belastung” darstellen – oder so empfunden werden. Hierauf antwortet der Körper mit “Stress-Reaktion”. Dies ist ein durch Hormone kontrolliertes biologisches Programm. Es versetzt uns in die Lage eine Konflikt-Vermeidung (“Flucht”) oder einen Angriff (“Kampf”) auszuführen. Dabei werden (u.a.durch Adrenalin und Cortisol) Muskulatur, Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel und Nervensystem auf die Bewältigung einer Gefahr, aber auch möglicher Folgen (z.B. Blutung) vorbereitet. Diese Reaktion ist daher im Falle akuter Bedrohung sinnvoll und lebensnotwendig.
Andererseits kann sich ein “Dauer-Stress” (z.B. berufliche oder familiäre Probleme) körperlich negativ auswirken, bis hin zu psychischem Zusammenbruch (“Burn out”). Es ist gut belegt, dass sich solche Stress-Symptome (z.B. Angst, Depressionen) oft schon allein mit regelmässiger Bewegung und (nicht übertriebenem) Sport deutlich bessern lassen.
May 21, 2010 No Comments
Schmerz und Placebo
Placebos sind sogenannte “Scheinmedikamente”. Einfach gesprochen sind es “Zuckerpillen” ohne jeden Wirkstoff. Interessanterweise führen sie gerade bei vielen Schmerz-Patienten oder solchen mit “pychosomatischen” Störungen zu Besserungen. Das lässt sich auch in kontrollierten klinischen Prüfungen nachweisen. Spekulativ erklärt man sich den “Placebo-Effekt” u.a. über vermehrte soziale Zuwendung des Behandlers (“Droge Arzt”) oder die positive Erwartung in die “Therapie”.
Placebos zeigen daher recht eindrucksvoll welch starke Einflüsse unsere Wahrnehmung und psychische Stimmung auf Körper-Prozesse hat. Vermutlich spielt hierbei auch die sogenannte “hormonelle Stress-Achse” eine Rolle.
May 10, 2010 No Comments
Anti-Stress Aktion – “Sport statt Gewalt”
Nicht nur in Fussball-Stadien erleben wir zunehmend Gewalt. Das verdirbt den weit überwiegend friedlichen Sportfreunden und Club-Fans sinnlos die Freude, z.B. am Fußball. Vereine und Behörden kostet es zusätzlich noch viel Geld durch vermehrte Überwachungs-Massnahmen. Zu ermahnen oder nur zusehen nützt nichts. So entstand die Anti-Stress Aktion “Sport statt Gewalt” (“Sport gegen Stress”)
Schon aus eigenen Forschungen lag das Konzept nahe: Mangelnder gegenseitiger Respekt ist erheblicher “Stress” und eine der Hauptursachen unserer Konflikte. Freundlichkeit ist eine Form von Respekt die Spannungen gut abbaut. Daher sollte die Aggression optisch durch die positiven Motive “Benny & Maggy” als “Stress-Killer” beeinflusst werden. Positive Stimmung wirkt eben auf andere “infektiös” und verhindert so Aggressionen oft schon im Keim.
April 19, 2010 No Comments
Nahrungs-Cholesterin – lebensgefährlich fürs Herz?
Die Behauptung “hohes Cholesterin in Nahrung = hohes Herz-Risiko,” führte zu einer “Cholesterin-Hysterie”. Dass Cholesterin die Ursache der Verkalkung von Blutgefässen des Herzens sei, entstammt dabei einer, wissenschaftlich geradezu fahrlässigen, Schnellschuss-Logik (sowie einigen Tricks mit Statistiken). Die “Logik” geht so: (1) Bei den meisten Herzinfarkten besteht Gefässverkalkung (Arteriosklerose) (2) Cholesterin findet sich auch in den Ablagerungen von Arteriosklerose. Also: (3) Das Cholesterin ist die Hauptursache für Infarkt.
Dann sollte sich die Behauptung ja auch in den Blutgefässen hieran Verstorbener nachweisen lassen. Tut es aber nicht. Eine Analyse aller hierzu vorliegenden Autopsie-Studien schliesst: Keine Beziehung Blut-Cholesterin zur Entstehung Arteriosklerose. Weiterhin: Das Risiko für Herzgefässe, sowie auch Schlaganfall, wurde nicht durch „fettarme” Ernährung verringert: In der hierzu umfangreichsten Studie, als auch einer Analyse von Studien bei insgesamt ca. 450.000 Personen, fand sich kein Zusammenhang Cholesterin und Schlaganfall-Risiko.
Danach ist hoher Cholesterin-Spiegel zwar nicht mit verkürzter Lebenserwartung verknüpft, vermutlich gilt es aber eher umgekehrt: Nach verschiedenen Studien geht zu niedriger Cholesterin-Spiegel mit erhöhtem Risiko für Krebs wie auch Depression einher. Hierzu gibt einige recht gut recherchierte Literatur. Zahlreiche Fakten dazu finden sich beispielsweise bei „Mythos Cholesterin“.
February 15, 2010 No Comments

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