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Category — Evolution

Stress – “Tranquilizer”

Bestimmte Arzneimittel zur “psychischen Entspannung” werden als “minor Tranquilizer“ bezeichnet. Ihr Beginn kann im wesentlichen auf die in den 1960er Jahren entstandene chemisch neue Gruppe “Benzodiazepine” zurückgeführt werden. Zuerst entstand ein Stoff Chlordiazepoxid (“Librium”), dem u.a. Diazepam (“Valium”) folgte. Schon in ersten Anwendungen war auffällig, dass Tiere durch diese Stoffe ihre Ängstlichkeit und Aggressivität verloren. Daher sprach man zunächst von „zähmendem“ Effekt. Durch Ermittlung ihres Angriffspunktes im Gehirn ließ sich auch die Rolle des sogenannten “limbischen Systems” (“emotionales Gehirn”) besser verstehen. Sein Einbezug bei Angst und Aggression zeigte sich bei Dämpfung dortiger Strukturen. So konnte dann der „tranquilisierende“ („beruhigende“) Effekt weiter ausgearbeitet werden. “Anti-depressive” Wirkungen ließen sich aber nicht finden.

Seitdem werden diese Stoffe medizinisch als „Tranquilizer“ (“Beruhigungsmittel”) und “Anxiolytika“ (‘Angst-Löser’) genutzt, also gegen Beschwerden, die durch Angst, „Verspannung“, “innere Unruhe” hervorgerufen sind. Da Wechsel-Beziehungen zwischen Angst, muskulärer Verspannung und Schmerz bestehen kommen sie auch bei verschiedenen, körperlich schmerzhaften, „Verspannungs-Zuständen“ zum Einsatz.

July 20, 2010   No Comments

Stress und Konflikt-Lösung

“Stress” bezeichnet eine überwiegend psychische Belastung. Dies beinhaltet Situationen die „Druck“ oder “besondere Belastung” darstellen – oder so  empfunden werden. Hierauf antwortet der Körper mit  “Stress-Reaktion”.  Dies ist ein durch Hormone kontrolliertes biologisches Programm. Es versetzt uns in die Lage eine Konflikt-Vermeidung (“Flucht”) oder einen Angriff (“Kampf”) auszuführen. Dabei  werden  (u.a.durch Adrenalin und Cortisol) Muskulatur, Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel und Nervensystem auf die Bewältigung einer Gefahr, aber auch möglicher Folgen (z.B. Blutung) vorbereitet. Diese Reaktion ist daher im Falle akuter Bedrohung sinnvoll und lebensnotwendig.

Andererseits kann sich ein “Dauer-Stress” (z.B.  berufliche oder familiäre Probleme) körperlich negativ auswirken, bis hin zu psychischem Zusammenbruch (“Burn out). Es ist gut belegt, dass sich solche Stress-Symptome  (z.B. Angst, Depressionen) oft schon allein mit regelmässiger Bewegung und (nicht übertriebenem) Sport deutlich bessern lassen.

May 21, 2010   No Comments

Anti-Stress Aktion – “Sport statt Gewalt”

Nicht nur in Fussball-Stadien erleben wir zunehmend Gewalt. Das verdirbt den weit überwiegend friedlichen Sportfreunden und Club-Fans sinnlos die Freude, z.B. am Fußball. Vereine und Behörden kostet es zusätzlich noch viel Geld durch vermehrte Überwachungs-Massnahmen. Zu ermahnen oder nur zusehen nützt nichts. So entstand die Anti-Stress  Aktion “Sport statt Gewalt” (“Sport gegen Stress”)

Schon aus eigenen Forschungen lag das Konzept nahe: Mangelnder gegenseitiger Respekt ist erheblicher “Stress” und  eine der Hauptursachen unserer Konflikte. Freundlichkeit ist eine Form von Respekt die Spannungen gut abbaut. Daher sollte die Aggression optisch durch die positiven Motive “Benny & Maggy” als “Stress-Killer” beeinflusst werden. Positive Stimmung wirkt eben auf andere “infektiös” und verhindert so  Aggressionen oft schon im Keim.

April 19, 2010   No Comments