Health · Medicine · Drugs · Life
newlife

Category — Ernährung

Calcium-Präparate – über Arteriosklerose zum Herzinfarkt?

Die Behauptung vor allem das Nahrungs-Cholesterin erzeuge Arteriosklerose, und hierüber Herzinfarkte und Schlaganfall, kann wohl als schon mehrfach widerlegt angesehen werden. Demgegenüber besteht ein, auch durch Studien bestätigter, Zusammenhang zwischen Calcium-Ablagerungen (“Verkalkungen”) und Arteriosklerose. Es erklärt die in wissenschaftlichen Studien beobachtete Zunahme an Infarkten bei längerer Einnahme von Calcium-Präparaten.

Dieser “Calcium-Mechanismus” lässt zudem noch eine ganz andere Seite besser verstehen: Die, ebenfalls durch klinische Studien belegte, Zunahme an Herzinfarkten bei längerer Einnahme bestimmter Schmerzmittel (Antiphlogistika). Der Ablauf dort  beruht vermutlich darauf, dass diese, über eine in den Körperzellen erzeugte “Calcium-Ansammlung”, zu “Verdickung” und “Verkalkung” von Blutgefässen führen. Der  Effekt scheint bei Nieren-Erkrankungen besonders rasch und ausgeprägt. Mutmasslich ist daher eine Kombination von Calcium-Präparaten mit solchen Schmerzmitteln besonders brisant.

August 21, 2010   No Comments

Calcium – Risiko Herzinfarkt – Arteriosklerose

Calcium-Zufuhr ist nur gut für “starke” Knochen? Schon seit einiger Zeit bestehen hier Zweifel. So zeigten schon frühere Studien dass Calcium-Präparate auch das Risiko an Herzinfarkt steigern. In einer neuen Übersichtsstudie wurde nun mehrere klinische Studien analysiert. Ergebnis: Calcium-Präparate wiesen (unabhängig von Geschlecht, Alter, Präparat) auf Anstieg im Herzinfarktrisiko hin. Höheres Calcium im Blut, so Vermutung, könnte Kalk-Ablagerung (“Plaques”) in Blutgefässen bewirken. Mögliche Folgen: Infarkt oder Schlaganfall. Tatsächlich beobachteten Wissenschaftler schon eine erhöhte Zahl Schlaganfälle und Todesfälle bei längerer Einnahme  von Calcium-Präparaten.

Das Ergebnis ist auch in Übereinkunft mit eigenen Arbeiten, wonach erhöhtes Calcium in der Zelle zunächst zu Arteriosklerose und hierüber Herzinfarkt führen kann. Als Modell dort dienten  häufige Schmerzmittel, die über  Einfluss auf das Zell-Calcium, ähnliche negative Effekte an Gefässen bewirken können.

July 31, 2010   No Comments

Cholesterin-Senkung – kein vorbeugender Nutzen

Die Behauptung Cholesterin-Senkung beugt “Herz-Risiko” vor hält auch weiterhin nicht stand. So summiert nun eine aktuelle wissenschaftliche Analyse mehrerer klinischer Studien (Arch Intern Med. (2010) 170,1024/ insgesamt ca. 65,000 Teilnehmer) „fanden keinen Vorteil bei Gesamtsterblichkeit (bei sogenannten Statinen).

Ein anderer Studien Review geht noch stärker ran: sagt sinngemäss: Daten geben keinen Hinweis auf einen Effekt zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, allerdings “Anlass zu Besorgnis” wie man Studien schönen ḱann. Zu diesem “Nutzen“ hier noch zu Risiken chemischer Cholesterin Senker.

July 27, 2010   No Comments

Nahrungs-Cholesterin – lebensgefährlich fürs Herz?

Die Behauptung “hohes Cholesterin in Nahrung = hohes Herz-Risiko,” führte zu einer “Cholesterin-Hysterie”. Dass Cholesterin die Ursache der Verkalkung von Blutgefässen des Herzens sei, entstammt dabei einer, wissenschaftlich geradezu fahrlässigen, Schnellschuss-Logik (sowie einigen Tricks mit Statistiken). Die “Logik” geht so: (1) Bei den meisten Herzinfarkten besteht Gefässverkalkung (Arteriosklerose) (2) Cholesterin findet sich auch in den Ablagerungen von Arteriosklerose. Also: (3) Das Cholesterin ist die Hauptursache für Infarkt.

Dann sollte sich die Behauptung ja auch in den Blutgefässen hieran Verstorbener nachweisen lassen. Tut es aber nicht. Eine Analyse aller hierzu vorliegenden Autopsie-Studien schliesst: Keine Beziehung Blut-Cholesterin zur Entstehung Arteriosklerose. Weiterhin: Das Risiko für Herzgefässe, sowie auch Schlaganfall, wurde nicht durch „fettarme” Ernährung verringert: In der hierzu umfangreichsten Studie, als auch einer Analyse von Studien bei insgesamt ca. 450.000 Personen, fand sich kein Zusammenhang Cholesterin und Schlaganfall-Risiko.

Danach ist hoher Cholesterin-Spiegel zwar nicht mit verkürzter Lebenserwartung verknüpft, vermutlich gilt es aber eher umgekehrt: Nach verschiedenen Studien geht zu niedriger Cholesterin-Spiegel mit erhöhtem Risiko für Krebs wie auch Depression einher. Hierzu gibt einige recht gut recherchierte Literatur.  Zahlreiche Fakten dazu finden sich beispielsweise bei Mythos Cholesterin“.

February 15, 2010   No Comments